Was ist SEO

„SEO“ Steht für Suchmaschinenoptimierung mit dem Ziel die Position der Webseite in den Suchmaschinen zu verbessern und sich möglichst weit oben zu positionieren.

Warum brauch ich SEO?

Die meisten Nutzer von Suchmaschinen sind ungeduldig und beschäftigen sich meistens nur mit den ersten drei Treffern. Vielleicht noch mit den ersten 10 Treffern auf der ersten Ergebnisseiten. Alle anderen Webseit-Angebote werden nicht berücksichtigt, auch wenn sie bessere Produkte und Inhalte zur Verfügung stellen. Dieser Effekt wird noch verstärkt, durch das immer größer werdende Angebot im Internet.

Mit professioneller Suchmaschinenoptimierung schaffen Sie es, mehr potenzielle Kunden zu erreichen und damit direkt Ihre Umsätze zu erhöhen, Gewinne zu steigern und langfristig Erfolgreich im Internet zu sein. Da Sie Ihrer Konkurrenz immer einen Schritt voraus sein werden. Bei der Vielzahl an Möglichkeiten, hat sich die  Kombination von Suchmaschinenoptimierung, Social Media und Suchmaschinen Marketing als einer der Effizientesten etabliert. Erfahren Sie mehr darüber, wie wir für Sie arbeiten.

 

Warum brauch ich SEO?

Die Unternehmen „Enquiro“, „Eyetools“ und „Did-it“ haben 2005 eine Eye-Tracking-Studie[1] durchgeführt. Die Studie hat das Suchverhalten von Suchmaschinen Benutzern analysiert. Es wurde das Wahrnehmungsfeld der Trefferergebnisse gemessen. (Vgl. Abbildung 3‑2) In der Studie wurde verdeutlicht, dass die ersten drei Treffer in den Search Engine Result Pages[2] (SERPs), höher wahrgenommen werden als die darauffolgenden. Dieser Bereich wird auch als „goldenes Dreieck“ bezeichnet. In der Abbildung ist auch erkennbar, dass die kommerziellen Werbeanzeigen in der rechten Spalte wesentlich geringer wahrgenommen werden.

 

Die Wahrnehmung für die erste Position beginnt mit 100% und sinkt auf 85% oberhalb der roten Linie. Unterhalb dieser Linie sinkt die Wahrnehmung auf 50%.

Fazit der Studie ist, dass eine hohe Position der Webseite in den Trefferlisten auch für eine hohe Wahrnehmung sorgt und das Auswahlverhalten des Nutzers maßgeblich beeinflusst


[1] Vgl. Enquiro,/ EyeTools / Did-It 2005

[2] zu dt. Suchergebnisseiten vgl. Bischopinck / Ceyp 2009 S. 79

 

Wie funktionieren Suchmaschinen?

Wie funktionieren Suchmaschinen

Eine Suchmaschine durchsucht während einer Suchanfrage nicht das gesamte Internet, stattdessen wird ein Index erstellt, der Informationen zu den einzelnen Seiten speichert. Während einer Suchanfrage (Query Processing) werden die Informationen mit dem Index verglichen und innerhalb kürzester Zeit, die entsprechenden Ergebnisse in den Trefferlisten angezeigt. Dieser Vorgang wird auch als Matching bezeichnet. [1]

Damit die Daten dem Index zur Verfügung stehen, müssen sie zuvor beschafft und in das richtige Format gebracht werden. Dazu durchlaufen die Suchmaschinen folgende Prozesse.

 

Der Crawler

Der Crawler, der auch Spider, Robot oder Bot genannt wird, ist ein Computerprogramm welches Dokumente im Web durchsucht und sammelt. Dafür ruft er eine Seite nach der anderen auf und speichert sie ab. Alle Links der Webseiten werden nachverfolgt und anschließend werden die Inhalte gescannt. Dabei gleicht der Crawler die gefundenen Daten mit der Datenbank der Suchmaschine ab. Wenn ein Crawler einen neuen Link findet, wird dieser inklusive der Inhalte ebenfalls in die Datenbank der Suchmaschine aufgenommen. Durch den kontinuierlichen Abgleich der eigenen Datenbanken mit dem Internet kann die Aktualität sichergestellt werden. Neben den HTML-Inhalten können auch PDF-, Microsoft Word-, Excel- und Powerpoint-Dokumente erfasst werden. Die gesammelten Daten werden anschließend dem Indexierer übermittelt. [2]

 

Der Indexierer

Der Indexierer ist ein Computerprogramm, das die gesammelten Daten aufbereitet, die ihm vom Crawler übergeben wurden. Die Daten werden in ein einheitliches Format gebracht und anschließend analysiert. Hierfür werden Information-Retrival-Systeme[3] (IR-Systeme) angewendet. Sie wandeln die vorliegenden Dokumente in ein vereinfachtes Format um. So können die Dokumente für die spätere Verwendung verarbeitet werden. Sie bilden damit die Grundlage für das weitere Vorgehen. [4]

 

Anhand bestimmter Gewichtungsmodelle können IR-Systeme für jedes Dokument einen bestimmten Relevanzwert festlegen. Dieser sagt aus, wie wichtig ein Schlagwort[5] innerhalb eines Dokuments ist. Somit kann für jedes Schlagwort auch eine eigene Relevanz errechnet werden. Danach werden bestimmte Merkmale des Dokuments festgehalten und gespeichert, wie zum Beispiel die relative Worthäufigkeit, sowie Position der Keywords und sonstige Hervorhebungen im Text. [.1]

Im Anschluss werden die gesammelten Schlagwörter zu einer großen Liste zusammengefasst. Die Schlagwörter wiederum verweisen auf die entsprechenden Dokumente, in denen diese vorkommen. Dieser Vorgang ist auch unter dem Begriff invertierter Index bekannt[6]. Der Eintrag im invertierten Index wird als Indexierung bezeichnet.

Des Weiteren wird die Größe des indizierten Inhalts beschränkt. Google beispielsweise untersucht nur die ersten 101 Kilobyte.[7]

 

Der Searcher

Der Searcher ist für den Benutzer die einzig sichtbare Funktion einer Suchmaschine. Die Möglichkeit eine Suchanfrage zu stellen, wird durch den sogenannten „Query“ ermöglicht. Nachdem der Suchbegriff in der Eingabemaske, auch Webinterface genannt, abgeschickt wurde, kann innerhalb kürzester Zeit eine sortierte Trefferliste übermittelt werden. Diese Trefferliste oder Search Engine Results Page (SERP) zeigt den Seitentitel an, die URL und den Bereich, in dem der Suchbegriff vorkommt.

 


[1] Erlhofer, 2008, S.153

[2] Vgl. Erlhofer, 2008, S.76 f.

[3] Information-Retrival-Systeme dt. Informationswiedergewinnung Umfassen Verfahren und Methoden mit dem Ziel Daten aufzubereiten und in einer geordneten Struktur wieder auffindbar zu machen. Vgl. Erlhofer, 2008 S. 474

[4] Günther, 2008, S. 19

[5] Auch Suchbegriff, Deskriptoren oder Keyword genannt

[6] Oberschelp / Vossen S. 525 f.

[7] Google Guide, Zugriff 13.01.11


 

Was sind Spezialsuchmaschinen

Inzwischen existieren im Web zahlreiche Spezialsuchmaschinen, die für ein spezielles Themengebiet konzipiert sind. Zum Beispiel für Bereiche wie Nachrichten oder Preise. Sie funktionieren nach demselben Prinzip wie herkömmlichen crawlerbasierte Suchmaschinen.

 

Einige Beispiele wären für:

  • Job-Suchmaschine www.jobrobot.de/
  • News Suchmaschine www.finagent.de/
  • Musiksuchmaschine www.music-seek.com/
 

Was sind Metasuchmaschinen

Metasuchmaschinen verfügen im Gegensatz zu Crawler basierten Suchmaschinen, über keinen eigenen Datenbestand. Metasuchmaschinen greifen auf Ergebnissen von anderen Suchmaschinen zu, während die Suchanfrage ausgeführt wird, und fügt sie

zusammen.[1] Metasuchmaschinen wie beispielsweise „MetaGer“[2] sortieren mehrfach gefundene Einträge aus, sodass keine doppelten Ergebnisse dargestellt werden.[3]



[1] Vgl. Spallek / Kreinacke 2000

[2] http://metager.de/

[3] Glöggler, 2003, S. 8 f.

 

Was sind Suchmaschinen?

Suchmaschinen sind Softwareprogramme, die das Web systematisch nach Webseiten durchsuchen und diese Ergebnisse in Trefferlisten anzeigen. Dabei werden die Ergebnisse, die zur Suchanfrage passen nach einer entsprechenden Relevanz sortiert. Suchmaschinen unterteilen sich dabei grob in zwei Technologien. Einerseits die crawlerbasierten[1] Suchmaschinen und andererseits die Metasuchmaschinen. Zusätzlich gibt es noch Spezialsuchmaschinen, die häufig eine Unterart von crawlerbasierten Suchmaschinen sind. Ein gutes Beispiel für eine crawlerbasierte Suchmaschine ist Google.

Es gibt:

Im folgenden Artikel haben wir zusammengefasst, wie Suchmaschinen funktionieren.

 

Webkataloge

Bei einem Webkatalog handelt es sich um ein Verzeichnis, welches Internetseiten thematisch sortiert und katalogisiert. Die meisten dieser Kataloge werden manuell, d.h. von Menschenhand, kontrolliert. Durch die menschliche Kontrolle haben die Einträge in den Katalogen, bei entsprechender Pflege, eine höhere Qualität. Jedoch haben Webkataloge den Nachteil, dass sie nicht so umfangreiche Ergebnisse liefern, wie die von Suchmaschinen. Der bekannteste Webkatalog ist das Open Directory Project (DMOZ).

Zur gezielten Suche nach Webseiten mit bestimmten Themen eignen sich allerdings nur die wenigsten Webkataloge. Dagegen eignen sich Webkataloge hervorragend zur speziellen Themensuche. Inzwischen sind die Webkataloge dem schnellen Informationswachstum jedoch nicht mehr gewachsen.[1] Laut einer Untersuchung der Agentur SEO Deutschland[2]im Jahre 2009, haben 56,4% der 500 deutschen, kostenlosen Webkataloge ihren Dienst eingestellt oder waren nicht mehr erreichbar.



[1]Vgl. Günther, 2008, S.15

[2] Seo Deutschland, 2009

 

Offpage Optimierung

Die Offpage Optimierung beschäftigt sich mit jenen Faktoren, die nicht auf der Webseite umgesetzt werden. Gemäß dem Google PageRank gilt eine Webseite als umso interessanter, je mehr Links auf sie verweisen. Die Offpage Optimierung beschäftigt sich unter anderem mit dem Aufbau von Backlinks um den PageRank zu steigern. Hierfür wird eine Strategie für Verlinkungen und die wichtigsten Offpage-Faktoren vorgestellt, die im Versuchsaufbau dann Anwendung finden.

 

Onpage Optimierung

Unter Onpage Optimierung versteht man im Allgemeinen Methoden und Verfahren, die zur Verbesserung der Positionierung in den Ergebnislisten von Suchmaschinen beitragen. Diese Methoden werden im Gegensatz zur Offpage Optimierung direkt auf der Webseite umgesetzt.

 

Suchmaschinen Geschichte

Alphabet: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y |

 

 

Die Entwicklung der Suchmaschinen begann 1990 an der McGill Universität in Montreal. Hier wurde die Suchmaschine „Archiv“ entwickelt, die das File Transfer Protocol (FTP) nutzte, um Verzeichnisse und Dateinamen auszulesen. Es konnten jedoch aufgrund der damals begrenzten technischen Möglichkeiten noch keine Texte durchsucht werden. Daher war es für den „normalen“ Internetnutzer praktisch unbrauchbar.[1]

1991 wurde an der University of Minessota die Suchmaschine Gopher entwickelt, die vergleichbar mit heutigen Suchmaschinen ist und mittels den Such-Operatoren „AND“, „OR“ und „NOT“ genutzt wurde, um Datenbanken zu durchsuchen.[2]

1994 entstand die Suchmaschine Lycos, die in der Lage war, die Worthäufigkeit innerhalb einer Seite und die Nähe von verwandten Suchbegriffen auszuwerten. Im gleichen Jahr wurde der Verzeichnisdienst Yahoo![3] gegründet und begann mit einem online Katalog für Webseiten. Dieser war dem rasanten Wachstum des Internets nicht mehr gewachsen, weshalb dieses Angebot später zur Suchmaschine erweitert wurde.[4]

1995 wurde die Suchmaschine Altavista gegründet und offerierte zu dieser Zeit den leistungsstärksten Suchalgorithmus.[5]

Ab 1998 begann Google[6] seine Dienste als Suchmaschine anzubieten. Die Entwickler Larry Page und Sergey Brin konnten mit ihrem innovativen PageRank- Algorithmus,[7] benannt nach Larry Page, die Wiederauffindbarkeit von Informationen verbessern.[8] Mit dieser neuen Technologie wurde Google der Marktführer auf dem Suchmaschinenmarkt mit einem weltweiten Marktanteil von 85%.[9] Inzwischen ist das Wort „googeln“ zum Synonym für eine Suche im Internet geworden.

Auch andere große Konzerne haben die Bedeutung des Suchmaschinenmarktes erkannt. Microsoft startete im Jahre 2009 mit einer eigenen Suchmaschine namens „Bing“. Die künftige Entwicklung dieser noch vergleichsweise jungen Suchmaschine ist noch offen.

Heute mehren sich zudem spezialisierte Suchmaschinen für bestimmte Zielgruppen auf den Markt. Für den Preisvergleich eines Produktes bei verschiedenen Anbietern existiert beispielsweise die Kategorie der Preissuchmaschinen, z.B. www.preisroboter.de/.

Jedoch ist und bleibt Google der unangefochtene Marktführer. Der Umsatz belief sich im Jahr 2010 auf etwa 29,32 Milliarden US-Dollar.[10] Damit zählt Google zu einer der wertvollsten Marken der Welt.[11]Voraussichtlich wird sich daran auch in naher Zukunft kaum etwas ändern.



[1] Vgl. Seo Solutions, Zugriff 01.04.2011

[2] Spallek, / Kreinacke 2000

[3] Yahoo steht für: “Yet Another Hierarchical Officious Oracle” Vgl. Karzauninkat, Alby, 2007, S. 34

[4] Vgl. Karzauninkat, Alby, 2007, S. 34

[5] Vgl. Seo Solutions, Zugriff 04.04.2011

[6] Google ist ein Wortspiel zum mathematischen Fachbegriff Googol, die Zahl 1 mit 100 Nullen.

[7] Siehe Kapitelt 3.5

[8] Vgl. Karzauninkat, Alby, 2007, S.30

[9] Hitslink, 2011, Stand: März 2011

[10] Google Investor Relations, 2010

[11] Welt Online, 20010, Stand: 28.04.2010